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Technische Anforderungen an Bilddateien

Bilder hochladen – was muss ich beachten? Technische Spezifikationen, Auflösung, Mindestgröße, Dateiformate & Co.

Häufig gestellte Fragen

Nach Bestelleingang fertigen wir mit Hilfe deiner Bilddateien alle Wandbilder-Typen nach Kundenwunsch an. Besonders große Formate sind beliebt. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Bilddateien in bestmöglicher Qualität hochlädst.

Checkliste Bilddateien:

    • Dateiformate: JPEG (in maximaler Qualität) oder TIFF (mit ZIP-Komprimierung) oder
    • Farbprofil: Adobe RGB (oder sRGB)
    • Mindestauflösung: 12 Megapixel (z. B. 4000 x 3000 Pixel, 5000 x 2500 Pixel usw.)
    • Die kürzere der beiden Bildseiten sollte in jedem Fall nicht weniger als 2500 Pixel haben
    • Maximale Auflösung: 150 Megapixel
    • Wir bevorzugen gängige Seitenverhältnisse (z. B. 3:2, 4:3, 2:1, 3:1, 1:1 usw.)
    • Bitte entferne Bildrauschen vor dem Upload
    • Prüfe dein Bild auf Unschärfe bei 100% Zoom
    • Keine weißen oder dekorativen Ränder
    • Bitte verzichte auf Firmennamen, Logo, Signaturen oder Urheberrechtshinweise am Bildrand
    • Bitte lade einzigartige Bilder hoch und verzichte darauf, das selbe Motiv in verschiedenen Varianten hochzuladen

Wir fertigen hochwertige Reproduktionen deiner Bilder in sehr handwerklicher Qualität an. Unsere Druck- und Verarbeitungsqualität erhält regelmäßig “sehr gute” Bewertungen. Die Qualität deiner Bilddateien ist richtungsweisend für deinen Verkaufserfolg.

Wenn du malst, zeichnest oder Collagen erstellt, kannst du das Ergebnis deiner kreativen Arbeit digitalisieren und ebenso als qualitativ hochwertige Bilddatei hochladen. Wir unterscheiden zwischen:

  • Fotos
  • Malerei und Zeichnungen
  • Illustrationen und andere digitale Dateien

Nein. Jedes angebotene Bild sollte für alle Größen und Materialien funktionieren. Wir wollen das Nutzererlebnis für unsere Kunden optimal gestalten. Es wäre schade, wenn sich ein Nutzer für dein Bild entscheidet, dann seine Wunschgröße aber aus Qualitätsgründen nicht auswählen kann.

Der Idealfall: Du hast deine Fotos im RAW-Format im Micro-Four-Thirds-Standard oder einer Spiegelreflexkamera in maximaler Auflösung und niedriger ISO aufgenommen. Mit einem RAW-Konverter hast du die beste Schärfe bei minimalem Rauschen herausgeholt. Kein Bildrauschen oder Chromatische Aberration (Abbildungsfehler).

A. Fotografiere mit einer System- (Micro 4/3) oder Spiegelreflexkamera.

Digitale Fotos von System- oder Spiegelreflexkameras sind für den Upload bei OhMyPrints sehr gut geeignet. Dagegen erfüllen Fotos, die mit einer Kompaktkamera, Action-Cam (GoPro etc.), Drohne oder einem Smartphone aufgenommen wurden, die Mindestanforderungen in der Regel nicht. Die Sensoren dieser Kameras sind meist zu klein und speichern nicht genügend Details.

B. Fotografiere im RAW-Format

Das RAW-Format speichert alle vom Bildsensor erfassten Daten. Damit hältst du dir alle Optionen für eine digitale und verlustfreie Nachbearbeitung offen. Sogar aus unter - oder überbelichteten Bildbereichen lassen sich alle Details gewinnen und nachbearbeiten, die im JPEG-Format längst futsch wären. Dank feinerer Farbabstufung, mehr Helligkeit und vieler weiterer Vorteile holst du mit dem RAW-Format die optimale Qualität aus deinen Fotos heraus.

C. Fotografiere mit niedriger ISO

Mit steigendem ISO-Wert verringert sich die Bildqualität merklich. Heisst, weniger Details und mehr Bildrauschen. Überprüfe deine Dateien und entferne Bildrauschen so gut als möglich!

D. RAW-Konverter

Zur Verwaltung und Bearbeitung von Bilddateien im RAW-Format empfehlen wir Programme wie Lightroom, Camera RAW oder Photoshop Elements.

E. Seitenverhältnis nachträglich anpassen

Falls du das Seitenverhältnis nachträglich ändern möchtest, arbeite bitte mit gängigen, standardisierten Bildformaten (1:1, 2:1, 3:2, 4:3, etc). Die zugeschnittene Bilddatei muss die Anforderungen an die Mindestgröße bzw. Auflösung erfüllen (16 Megapixel).

F. Behalte das Histogramm im Blick!

Mit dem Histogramm (Verteilung der Helligkeit) erhältst du wichtige Informationen zur Belichtung, schon während du fotografierst oder später bei der Nachbearbeitung. Mehr erfahren.

G. Bildrauschen vermeiden

Bildrauschen (Noise) kann durch einen zu kleinen Sensor in der Kamera oder eine zu hohe ISO-Empfindlichkeit begünstigt werden. Je niedrigerer die ISO-Empfindlichkeit, desto weniger Bildrauschen.

H. Chromatische Aberrationen erkennen und entfernen

Chromatische Aberrationen erkennst du an grünen, lila- oder rosafarbenen Umrissen von Objekten, sobald du in dein Foto hinein zoomst. Diese Verfärbungen lassen sich leicht mittels Post-Processing entfernen. Mehr erfahren.

I. Beurteile die Qualität deiner Bilder bei 100% Zoom

Manche Schritte der Bildbearbeitung verursachen Rauschen oder Körnigkeit. Vergrößere dein Foto bitte nach jedem Bearbeitungsschritt auf 100% und überprüfe alle Details.

J. Bilddateien nicht größer (oder kleiner) rechnen

Wenn eine Bilddatei zu wenige Pixel hat, macht es keinen Sinn, sie größer zu rechnen. Die Bildqualität verbessert sich dadurch nicht! Entscheidend ist die Anzahl der Original-Pixel. Rechne die Bildgröße am besten niemals um – weder größer noch kleiner. Mit jeder Neuberechnung verringert sich die Qualität deines Fotos.

Fotografiere oder scanne deine nicht-digitalen Werke in höchster Auflösung und Qualität. Bitte stelle die digitalisierten Bilder entsprechend frei, so dass ausschließlich dein Werk (ohne Ränder) in der Bilddatei zu sehen ist.

A. Scannen oder fotografieren

Für das Einscannen von nicht-digitalen Arbeiten wie Malerei oder Collagen empfehlen wir dir die Zusammenarbeit mit einem lokalen Anbieter in deiner Nähe. Spezialisten wie Fotogeschäfte, Druckereien oder einfache Copy Shops haben meist professionelle Scanner und erzielen damit sehr gute Ergebnisse.

Du kannst dein Werk genauso gut mit einer hochwertigen System- oder Spiegelreflexkamera abfotografieren (lassen). Beim fotografieren von Malerei entscheiden Fotoausrüstung und Lichtverhältnisse (viel Licht, kein Blitz bzw. nur indirektes Blitzen) über die Qualität des Ergebnisses. Aufnahmen sollten im RAW-Format gespeichert und nachbearbeitet werden.

B. Bilder freistellen

Ob gescannt oder fotografiert, digitalisierte Bilder sollten selbstverständlich gewissenhaft und randfrei zugeschnitten werden. Schneide so wenig als möglich vom Original weg und erhalte die Seitenproportionen (z. B. 1: 1, 2: 1, 3: 2, 4: 3 usw.).

C. Farben bearbeiten

Nach der Digitalisierung können die Farben von deinem Originalwerk abweichen. Für das vollkommene Ergebnis musst du Farbtöne und Sättigung in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop etwas nachjustieren und abgleichen.

In Kürze: Erstelle deine Dateien in hoher Auflösung in Adobe Photoshop, Illustrator oder Indesign.

A. Vektorgrafik als JPEG exportieren

Falls dein digitales Werk als Vektorgrafik erstellt wurde, exportiere sie bitte als JPEG in hoher Auflösung. Die Mindestauflösung beträgt 12 Megapixel (z. B. 3500 x 3500 Pixel bei einem Quadrat oder 4000 x 3000 Pixel bei 3:2-Format). Mehr Pixel gehen natürlich immer! ;)

Bitte bewahre die Ursprungsdatei zu jedem Bild immer auf – bei einem Foto ist das die RAW-Datei und bei Digitaler Kunst die Vektordatei. Oft fragen Kunden nach speziellen Bildanpassungen, die wir in Absprache mit dem Fotografen oder Künstler gern ermöglichen. Dazu benötigen wir von dir das Original.

Leider kannst du Bilddateien, welche unsere technischen und sonstigen Anforderungen nicht erfüllen, weder in deinem Shop noch auf deinem Künstlerprofil zum Verkauf anbieten. So schön das Werk zur Bilddatei auch sein mag, wenn es bestellt würde, könnten wir daraus kein Wandbild anfertigen und müssten den Kunden enttäuschen.

Bilder hochladen – letzter Check

Bevor du nun neue Bilder hochlädst, stelle dir abschließend folgende Fragen:

  • Passt dieses Bild zu OhMyPrints?
  • Wären Kunden bereit, dafür Geld auszugeben? Beispiel: Du bist begeistert von einem sehr gelungenen Urlaubsfoto. Vermutlich knüpfst du schöne Erinnerungen daran. Versuche aber objektiv und kritisch zu bleiben und frage dich, ob andere dieses Foto als großformatiges Leinwandbild über ihr Sofa hängen würden.
  • Ist dieses Bild frei von Rechten Dritter?
  • Was macht mein Bild einzigartig und originell? Wirf vorher einen Blick in unsere Themen-Kategorien und Kollektionen. Wenn es dort beispielsweise bereits 100 sehr gute Fotos vom Utrechter Dom gibt, macht es wenig Sinn, ein weiteres, ähnliches Bild hochzuladen.

Versuche die Qualität deiner Bilder selber zu reflektieren und dich in die Perspektive eines potentiellen Kunden hineinzuversetzen. Kunden lieben einzigartige Bilder – zeitlos und ausdrucksstark.

  1. Tips Topic Wadm N Bruns K

Tipps von Natalie Bruns

1: Es kann immer nur ein Bild das schönste sein.

Sei selbstkritisch mit Deinen Bildern und wähle von nun an immer nur das allerbeste aus!

2: Bearbeite Deine Bilddateien und wähle zur Kontrolle die 100%-Ansicht.

So entdeckst Du plötzlich ungewollte Bildpunkte, z.B. einen Vogel weit im Hintergrund, der aber nur noch als schwarzer Punkt zu sehen ist. Dieser Punkt muss entfernt werden.

3: Vergleiche Deine Fotos mit Arbeiten von Stockfoto-Plattformen.

Hier tummeln sich viele Fotografen, die ungeheuren Aufwand in ihre Fotos stecken. Wenn hier ein Foto für den Suchbegriff “Blaubeere” ganz vorne erscheint, dann ist die Blaubeere auch gestochen scharf, in satten Farben und bildfüllend inszeniert.

4: Der beste Tipp zum Schluss: Niemals aufgeben! Du wirst mit der Zeit immer besser. Mit jedem neuen Foto lernst Du dazu. Hole Dir ehrliches Feedback ein und vergleiche Deine Bilder mit denen von Fotografen oder Künstlern, die schon viel Geld mit ihren Arbeiten verdienen.

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