Mit Licht und Schatten spielen mit Lex Schulte

Lex Schulte ist Niederländer und passionierter Fotograf. Mit seinem Blick fürs Detail und besondere Momente gelingt es ihm immer wieder, beeindruckende Bilder aufzunehmen. Wir haben Lex getroffen, damit er uns einen Einblick in seine Arbeit gibt

Die Fotografie beschäftigt Lex schon, seitdem er dreizehn war – und hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Damals bekam er seine allererste Kamera zum Geburtstag geschenkt, eine schöne, alte analoge Praktica.  ,,Ich habe mich so sehr über dieses Geschenk gefreut und war fortan nur selten ohne Kamera anzutreffen. Ich habe alles abgelichtet, was mir in den Sinn gekommen ist und damals auch viele Selbstportraits gemacht. Mit einigen Freunden habe ich mir damals unsere eigene Dunkelkammer gebaut, in der wir unsere Bilder in Schwarz-Weiß selbst entwickeln konnten. Das war ein großes Abenteuer damals, ich denke gerne an diese Zeit zurück.“

Weil Lex immer mehr lernen wollte, verschlang er ein Buch über die Kunst der Fotografie nach dem anderen. ,,Das Internet war ja damals noch nicht da“, lacht er. Aber rückblickend ist er froh, dass er die Bücher gewälzt hat und nicht aufgab, denn so entwickelte er nach und nach beachtliches Wissen und Fähigkeiten.

Mittlerweile ist aber auch Lex im digitalen Zeitalter angekommen und fotografiert nicht mehr mit seiner alten Analogkamera. ,,Am liebsten mache ich atmosphärische Landschafts- und Straßenaufnahmen. Außerdem stelle ich immer wieder fest, wie sehr mich die Dunkelheit interessiert. Ein Zustand, der fotografisch natürlich schwierig einzufangen ist, aber mich eben deswegen so sehr reizt. Die Schwelle zwischen Tag und Nacht fasziniert mich.“

Natürlich weiß Lex über die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung Bescheid. Er persönlich wendet diese aber nur sparsam an. ,,Ich habe zwar kein Photoshop, aber ein ähnliches Bearbeitungsprogramm und ich kann es auch benutzen. Ich beschränke mich da aber gern auf ein Minimum.“ Zufrieden ist Lex dann mit einem Bild, wenn er es sich selbst an die Wand hängen würde.

Sein liebstes Bid ist die Ansicht eines Trompe-l’Œil in Schwarz-Weiß. Das Bild trägt den Titel ,,Durch ein Loch“ und zeigt die beeindruckende Sicht über die Stadt vom Dach der großen St. Stevens Kirche in Nimwegen. ,,Ich habe dieses Bild aufgenommen, als ich mit meiner Klasse auf Exkursion in der Stadt war. Das Foto war ein großer Erfolg, es wurde sogar in der Benelux-Ausgabe von National Geographic veröffentlicht. Das ist etwas, auf das ich bis heute sehr stolz bin!“

Stylist Fela über die Bilder von Lex Schulte: "Hast du zuhause ein Problem mit deiner Akustik? Dann entscheide dich für unseren Druck auf akustischer, hallminimierender Leinwand. So kannst du jedes Foto von Lex an deine Wand hängen und erhälst im Handumdrehen neue Einrichtungsdetails und eine verbesserte Akustik!"
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